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Verlag: cbj
Autor: Holly Black
Übersetzung: Anne Brauner
Veröffentlichung: 12.10.2020
Genre: Paranormal, Vampirroman, Young Adult
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 480
Preis ebook 9,99
Herkunft: Rezi Exemplar Bloggerportal
Reihe: nein


Coldtown ist gefährlich. Ein goldener, glamouröser Käfig für die Verdammten und all jene, die mit ihnen bis in den Tod feiern …

Tana wacht morgens nach einer Party auf und stellt fest, dass sie eine der wenigen Überlebenden in einem Haus voller Leichen ist. In einer Welt, in der Vampire ihr Unwesen treiben, ist Tana Schreckliches gewohnt, doch normalerweise halten sich Vampire in Quarantäne-Städten auf, in den sogenannten »Coldtowns«. Tanas Ex-Freund Aidan hat die Party zwar überlebt, doch er ist mit dem Vampir-Virus infiziert, und auch Tana könnte infiziert sein. Gemeinsam mit Aidan und dem einzigen anderen Überlebenden, dem geheimnisvollen Gavriel, macht sich Tana auf ins Herz der Gefahr – nach Coldtown, um sich und die anderen zu retten … 

Die 17 jährige Tana Bach wacht nach einer heftigen Partynacht bei Freunden in der Badewanne wieder auf. Zuerst schämt sie sich, was die anderen wohl denken mögen. Dann wird ihr schnell klar, dass dort keine anderen mehr sind. Sie findet eine Spur von Verwüstung, Blut und Leichen überall verteilt.

Ihre Freunde wurden alle Opfer von Vampiren. Sie scheint die einzige Überlebende. Sie zwingt sich einen klaren Kopf zu bewahren und sucht ihre 7 Sachen zusammen um zu fliehen. Im Schlafzimmer findet sie ihren Exfreund Aidan und einen Vampir. Aidan lebt, ist aber mit dem Vampirvirus infiziert. Beide sind an ein Bett gekettet.

Da sowohl der Vampir als auch Aidan von der Vampirgruppe bedroht wurden entscheidet sie kurzerhand, beide zu befreien und mitzunehmen. Das Ziel der 3 ist Coldtown – eine Stadt in der Vampire und Infizierte zusammen leben – hier wird sie niemand vermuten. Doch Menschen haben es noch nie lebend aus Coldtown zurückgeschafft.

Schreibstil:
Eigentlich ist der Schreibstil locker und leicht, trotzdem hatte ich große Probleme in die Story reinzufinden. Erzählt wird zu großen Teilen aus Tanas Sicht in der dritten Person und zwischendrin werden Teile aus der Vergangenheit von anderen Protagonisten und von Pearl – Tanas kleiner Schwester aus der Gegenwart erzählt. Diese anderen Parts fand ich anfangs ziemlich langweilig und unnötig. Ab der Mitte dann konnte das Buch mich aber vollends von sich überzeugen und diese Vergangenheitsteile haben das Puzzle erst komplett zusammengefügt.

Charaktere:
Tana war mir nicht gleich sympathisch. Ich konnte ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen und hab mich immer gefragt warum sie nun so und so handelt. Das war gerade am Anfang ziemlich anstrengend, aber mit jeder Seite die ich umschlug bin ich tiefer in die Story eingetaucht. Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu alt für solche Storys.

Aidan war nicht so naiv wie Tana er blieb aber lange zeit undurchschaubar, ich konnte ihn nicht einschätzen. Genauso Gavriel. Dass mehr in seiner Figur steckt als es den Anschein hat war schnell klar, aber WAS ihn wirklich umwob das habe ich erst sehr spät verstanden.

Die beiden Zwillinge fand ich furchtbar naiv und anstrengend.

Story:
Die Story hat mir gut gefallen, der Klappentext hat mich schlussendlich auch neugierig gemacht auf die Story. Die Idee einer Welt in der Vampirismus zum Alltag gehört, die Vampire aber zum Großteil in Quarantänezonen untergebracht sind wo sie sich von Menschenblut ernähren war neu. Auch gab es keine typische Nackenbeisser Liebesgeschichte. Die Vampire waren erwachsen und die Hauptprotagonistin wollte nicht unbedingt von einem Vampir gebissen werden. Die typischen Vampirklischees wurden hier GottSeiDank nicht bedient. Das Ende ist ansich abgeschlossen, aber ein paar Fäden könnten sich sehr gut zu einem weiteren teil weiterspinnen lassen. Würde mich freuen, falls Holly Black hier nochmal ansetzt.

Fazit:
Die Story hat für mich einen sehr langen Anlauf gebraucht. Die Charaktere waren mir allesamt lange total unsympathisch und nervig. Aber ab der Hälfte des Buches dann wurde ich für meine Ausdauer entlohnt. Alle wurden reifer, und es kam richtig Spannung auf, die sich dann bis zum Ende hin gehalten hat. Letztenendes reicht es tatsächlich für 4 Sterne bei mir weil die zweite Hälfte wirklich alles wieder rausgerissen hat. Empfehlung von meiner Seite aus vorallem für alle die genau wie ich diese typischen klischeehaften Vampirromane nicht mögen! Coldtown ist anders!

4,0 Sterne (ziemlich gut)

Rechte: Cover / Info – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag

2 Kommentare

  1. Der Klappentext hat mich bei deiner letzten Vorstellung schon neugierig gemacht. Ich meide Vampirromane seit Twilight – ich kann mit diesen romantischen Vampiren nix anfangen. Wobei die von Lara Adrian sind wenigstens noch echte Männer/Vampire.
    Allerdings wird das von Band zu Band mehr zu einem Erotikbuch.

    1. Author

      ich bin Vampirtechnisch nur mit Twilight “beschmutzt” das fand ich so schlimm dass ich seitdem nie wieder vampiriges angefasst habe. Dies hier ist komplett anders. Erotik mag ich manchmal schon aber mit Vampiren nee glaub das brauch ich auch nicht 😉 Hier ist die Welt und das Leben der Vampire und halt die Hauptcharaktere im Vordergrund. Nix Nackenbeisser Gesülze – durchaus auch brutal an manchen Stellen.

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