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Verlag: Festa
Autor: Nate Southard/ Wrath James White
Übersetzung: Jutta Swietlinski und Doris Hummel
Veröffentlichung: ??
Genre: Thriller
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 124
Preis Taschenbuch: 13,99
Herkunft: gebraucht gekauft
Reihe: nein


ine Nacht in der Hölle – Nate Southards moderner Hardcore-Horror-Klassiker.

Dillon ist ein beliebter Footballspieler auf der High School. Zumindest war er es bis zu dieser Nacht … Denn nun sitzt er geknebelt und an einen Stuhl gefesselt in der Dunkelheit.
Seine Kollegen haben ihn sich geschnappt. Sie können es nicht fassen, dass sie eine »Schwuchtel« im Team haben. Diese Schande wollen sie tilgen. Deshalb haben sie auch Randy entführt, Dillons Geliebten.
Was mit Demütigungen beginnt, endet in einer blutigen Nacht in der Hölle …

Sein Schmerz – Wrath James White schrieb eine Novelle voller Sadismus, Lust und transzendentalem Splatter.

Das Leben ist ein einziger Schmerz … zumindest für Jason.

Jason wurde mit einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems geboren. Jede Empfindung bringt Schmerz. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch – sogar jeder Atemzug verursacht qualvolles Leiden. Vollgepumpt mit Betäubungsmitteln vegetiert Jason viele Jahre in einem Raum mit gepolsterten Wänden vor sich hin. Schmerz ist alles, was er von der Welt kennt.

Bis der Yogi Arjunda eintrifft. Er behauptet, Jason helfen zu können. Und tatsächlich verändert sich Jason durch die Behandlung – denn nun will er seinen Schmerz teilen …

Beim durchlesen der Klappentexte, war ich nahezu sicher, dass mir die zweite Geschichte um Längen besser gefallen würde. Tja so kann man sich täuschen 😉 Mich hat das Thema der ersten (Homophobie) zwar geschockt aber die Story konnte mich deutlich mehr mitreißen als die zweite.

Beide Storys haben einen einfachen, lockeren Schreibstil. Nate Southard beschreibt die brutalen Aktionen gegen Randy und Dillon sehr nüchtern. Dadurch wird das ganze nochmal eine Spur schärfer und kaum zu ertragen. Bei der 2ten Story hat mir der Schreibstil auch sehr gut gefallen nur bin ich sehr schlecht in die Story gekommen.

Die Charaktere und ihre Ausarbeitung sind für die Kürze der Geschichten okay. Richtig viel Arbeit kann man auf den wenigen Seiten nicht da rein legen und ich glaube die Festa Extrem Reihe will einfach schocken und nicht mit Charakterarbeit überzeugen. Beide Autoren haben zweckmäßige Charaktere geschaffen die zur Geschichte gepasst haben.

Die erste Story konnte mich mit dem Tempo überzeugen, es ging sehr schnell zur Sache und war gleich von Anfang an spannend. Die zweite, da bin ich einfach nicht reingekommen. Mir war der Hauptcharakter Jason sowas von egal, ich habe leider keine Bindung zu ihm aufbauen können. Am Anfang plätscherte es so vor sich hin und es passierte kaum etwas. Und das was passierte fand ich sehr undurchsichtig.

Genauso verhielt es sich dann auch mit der Spannung. Bei der ersten Story habe ich mit den beiden Randy und Dillon mitgefiebert und mitgelitten. Ich blieb sprachlos vor dem Buch sitzen was sie alles durchmachen musste und wurde bis zum Ende an die Seiten gefesselt. Sein Schmerz, da kam ich einfach nicht rein. Die ganze Geschichte mit den Schmerzen (obwohl ich sicher bin, dass es solche Krankheiten in Wirklichkeit gibt) habe ich dem Autor einfach nicht abgenommen. Jason und auch seine Familie war mir einfach total unsympathisch und deren Leben und die Handlung war mir total egal. Das hat sich auch zum Ende hin wo etwas mehr passierte nicht geändert.

Die Ideen und deren Umsetzung waren okay – im Großen und ganzen hat mich aber keine der beiden Storys wirklich umgehauen. Kann man lesen, muss man aber auch nicht. Empfehlung gibt es diesmal von meiner Stelle tatsächlich nicht.

Bewertung für beide zusammen:

Schreibstil
Charaktere
Tempo
Spannung
Idee und Umsetzung

Gesamt:

3.3

Rechte: Cover / Info – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag

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