[KurzRezension] Carlton Mellick III – Jedesmal wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert Dein verdammtes Gesicht [41/2020]

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Verlag: Festa
Autor: Carlton Mellick III
Übersetzung: Manfred Sanders
Veröffentlichung: 23.06.2020
Genre: Bizarrofiction
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 160
Preis ebook: 4,99
Herkunft: selbst gekauftes ebook
Reihe: nein


Eine irre Liebesgeschichte, ebenso gruselig wie herzerwärmend.

Ethan ist in das seltsamste Mädchen der Schule verliebt. Die mit den Spinnen im Haar. Die, die sie Spiderweb nennen.
Obwohl sie alle anderen Kinder in der Schule abschreckt, hält Ethan Spiderweb für das süßeste Mädchen der Welt. Aber es gibt ein Problem: Jedes Mal, wenn sie starke Gefühle hat … nun ja … explodiert ihr Gesicht.
Je näher die beiden sich kommen, desto absonderlicher wird ihr Zustand …

Der neue Roman vom Kultautor der Bizarro-Fiction. Verstörend explosiv.

Carlton Mellick III zu lesen ist, als falle man in das Kaninchenloch, das dich ins Wunderland bringt.

Bizarrofiction? Klingt total schräg, da ich neu im Horror Bereich bin, musste ich dieses Buch natürlich unbedingt lesen. Es war mein erstes von Carlton Mellick jun.

Ich kann hier eigentlich nichts zum Inhalt schreiben, das Buch hat nur 160 Seiten und ich tue mich mit Rezensionen zu so kurzen Büchern immer sehr schwer weil ich Gefahr laufe, dass ich einfach zuviel erzähle. Deshalb seid bitte nicht traurig, ich gehe nur kurz auf meine Schlagworte ein und erzähle dort jeweils kurz etwas zu – das werde ich künftig bei allen so kurzen Büchern machen, ich schulde euch nämlich einige Rezis vor denen ich mich wegen der Kürze des Buches gedrückt habe. Die kommen dann in die neue Kategorie [KurzRezension] und werden ohne Zusammenfassung geschrieben. (sagt gern mal wie ihr diese Art der Rezension (ohne Zusammenfassung) findet)

Der Schreibstil war locker und leicht. Man konnte trotz des abgedrehten Themas sehr gut folgen und es war nicht ZU übertrieben. Im Verlauf der Geschichte wars für mich irgendwann normal, dass ihr Gesicht explodiert und ich habe Spiderweb so akzeptiert und angenommen wie Ethan es hat. Die Beschreibungen waren sehr bildhaft und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

Die Charaktere waren interessant und trotz der Kürze des Buches hat Mellick es geschafft ihnen eine gewisse Art von Tiefe zu geben. Sie haben sich etwas weiterentwickelt. Und es war spannend von Spiderwebs Familie zu lesen und zu erfahren wie ihre Eltern so drauf sind.

Das Tempo war weder extrem schnell noch besonders langsam. Es ist allerdings nicht wirklich viel spannendes passiert, trotzdem konnte der Autor mich am Buch halten. Die Geschichte war interessant und ich wollte unbedingt wissen wie das ganze ausgeht.

Die Spannung war erstaunlicherweise trotz des fehlenden Tempos und des fehlen der Ereignisse durchweg vorhanden. Zum Ende hin hat der Autor auch noch einige Wendungen parat, die ich so nie erwartet hätte.

Die Idee ist total skurril aber die Umsetzung ist super gelungen. So eine Story muss man auch erstmal so schreiben, dass alles zusammenpasst und Sinn ergibt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe mich das ein oder andere Mal echt erschrocken. Empfehlung? ja gute Frage wer bereit ist, sich mal auf solch skurille Themen einzulassen, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Stelle. Wer auf Realismus steht für den ist diese Art von Storys gar nichts.

Bewertung:

Schreibstil
Charaktere
Tempo
Spannung
Idee und Umsetzung

Rechte: Cover / Info – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag

One Comment

  • Ich finde es vollkommen in Ordnung nur seinen Eindruck zu schreiben. Das mach ich bei Filmen und Serien auch so. Wenn jemand mehr über den Inhalt wissen will, gibt es genug andere Quellen. Für mich ist ja auch wichtig wie das Buch gefallen hat. Die Inhaltsangabe mache ich meist für mein Gedächtnis.

    Schönen Sonntag

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