[Aktion] Saturday Sentence #3

Diese Aktion kommt von Lesefee und sie funktioniert folgendermaßen:

Ein kleines Buchspielchen für alle die teilnehmen mögen:

1. Nimm deine aktuelle Lektüre.
2. Gehe auf Seite 158. (oder bei Ebook Pos 158) 
3. Finde den 10 vollständigen Satz

und teile uns so mit wie dein “saturday sentence” lautet.


Vergewaltigung, Folter und Gehirnwäsche stehen in einer Besserungsanstalt in Southern Illinois auf dem Stundenplan. Statt Jugendliche im Auftrag bibeltreuer Eltern von ihrer Heavy-Metal-Sucht zu befreien, treiben hinter der biederen Fassade zahlreiche kranke Gestalten ihr Unwesen. Eine Direktorin etwa, deren lesbische S/M-Spielchen ständig außer Kontrolle geraten, ein Hausmeister, der sich als Totengräber verdingen muss, um hinterher die Überreste zu beseitigen, und ein Schließer, dem seine Gier nach Sex zum Verhängnis wird.

Und dann gibt sich nach einem Kometeneinschlag auch noch eine Horde mordlustiger Zombies die Ehre …

Mein erster Zombie Roman – nicht so extrem anspruchsvoll aber nette Unterhaltung für zwischendurch.

Ihr Opfer schrie noch einmal, aber diesmal verlor sich das Geräusch in einem quäkenden Plärren. (Seite 158/Satz 10)


Grausig sind die Anfänge der Medizin: Leichenraub, blutige Operationen wie Kirmesspektakel, Arsen, Quecksilber, Heroin als verschriebene Heilmittel. Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Unwissen der Ärzte sagenhaft, wie sie praktizieren, ein einziger Albtraum. Bis ein junger Student aus London mit seinen Entdeckungen alles verändert … Lindsey Fitzharris erzählt vom Leben dieses Mannes und vom Horror, den ein einfacher Arztbesuch damals bedeutete – schaurig, unterhaltsam, erhellend.

Als Joseph Lister 1844 sein Studium in London beginnt, ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs: Die Krankenhäuser sind überfüllt und verseucht. Um aufgenommen zu werden, müssen Patienten genug Geld für die eigene Beerdigung mitbringen. In den Operationssälen arbeiten Chirurgen in Straßenklamotten vor schaulustigem Publikum. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht die geringste Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Joseph Lister wird dann Chirurg, er will ganz praktisch helfen. Und von Neugier und hellem Verstand geleitet, entwickelt er eine Methode, die das Sterben vielleicht beenden kann …

Dieses hier ist mega interessant, aber man kann es nicht am Stück lesen, deshalb schiebe ich die seichte Lektüre oben immer dazwischen.

Konnte es sein, dass die Ärzte Leichenpartikel aus dem Totenhaus mitbrachten, und diese auf die Frauen übertrugen? (Seite 158/ Satz 10)

2 Comments

  • Dein erster Zombieroman….ich hab schon paar gelesen – wenn du magst kannst du hier mal gucken, was ich so hatte – ist nicht ganz aktuell – es kamen noch paar hinter her – aber das sind die meisten.

    Ziemlich am Schluss

    https://flashtaig.wordpress.com/2018/04/13/gabriel-kerem-der-tod-ist-ein-versprechen-2/

    Ist das Medizinbuch so schwierig zu lesen? Ich hab noch nicht angefangen.

    • ja der erste – hätte das Thema eigentlich auch nie freiwillig gewählt aber ich würde gern das gesamte Verlagsprogramm (der Reihe nach) lesen und Band 2 der Festa Extrem Reihe ist nunmal was mit Zombies. Bisher gefällts mir recht gut von daher freue ich mich über Deinen Link, da werde ich auf jeden Fall mal genau schauen die Tage ob mich da was anspringt. Ganz lieben Dank.

      Das Medizinbuch ist nicht schwer aber halt schon andere Kost als ein seichter Zombieroman. Es werden sehr viele Jahreszahlen genannt und Namen und auch die Behandlungsmethoden sind nicht geläufig, da kann ich nicht alles wegsuchten sondern muss das sacken lassen – nehme mir vor jeden tag 1 Kapitel – mal sehen das erste hatte ca 30 Seiten wie das weiterklappt mit dem Plan.

      LG Tanja

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