[Aktion] Sentences from my book #21

Manuela von mamenus Bücher hat eine Aktion ins Leben gerufen wo es darum geht aus seinem aktuellen Buch 3 Sätze herauszusuchen.

1.Zeige drei erste Sätze aus deinem aktuellen Buch
2.Gehe auf die Seite wo du gerade am lesen bist.

Daumen sind immer noch entzündet, so bleibt immer noch nicht viel mehr als lesen 🙂


Seit seinem 18. Lebensjahr steht Daniel Schmidt, 33, in Hamburg-St. Pauli als Wirt hinterm Tresen. Und zwar in zweiter Generation. Nichts anderes wollte er jemals werden.

Der Elbschlosskeller, direkt gegenüber vom „Goldenen Handschuh“, ist seit über 66 Jahren ununterbrochen geöffnet und gilt als härteste Kneipe Deutschlands. Hier gehen Obdachlose, Prostituierte, gestrandete Existenzen, aber auch Millionäre, Sozialpädagogen oder Anwälte ein und aus. Einzigartige Schicksale, Dramen und Tragödien spielen sich ab. Eine düstere, faszinierende Parallelwelt, in der sich nicht nur traurige, sondern auch viele schöne, weil zutiefst menschliche Momente abspielen.

„Die Menschen kommen zu uns, damit sie sie selbst sein können“, sagt Daniel Schmidt, der nahezu täglich Extremsituationen erlebt – oft, aber nicht immer wird er damit fertig. Von seinem unglaublichen Leben erzählt er brutal ehrlich, überraschend reflektiert und mit ganz viel Empathie.

Meine drei Sätze laut tolino auf Seite 27 von 187:

Viele der Gäste, die in den Siebzigern in den Elbschlosskeller kamen, waren Arbeiter und Seemänner. Die hatten in der Regel ganz gut Kohle. Auch andere Wirte vom Kiez, aus St. Georg oder anderen Stadtteilen saßen Abend für Abend nach Schichtende bei uns und versoffen ihre Einnahmen.

Ich fins ganz nett, wenn man auch jeweils etwas zu dem Buch sagen würde also ein Eindruck oder eine Meinung, deshalb füge ich das absofort einfach mit ein, hoffe das ist okay.

Ich habe letzte Woche ein Interview mit Daniel Schmidt gesehen und war so angetan was für ein toller aufopferungsvoller Typ das ist. Als Hamburger kennt man den Namen Elbschlosskeller natürlich aber was genau dahintersteckt nicht. In dem Buch lesen wir u.a. über die vielen Schicksale die hinter den Personen stecken. Ganz schön harter Tobak.

4 Comments

  • Hallo Tanja

    Das Buch klingt durchaus interessant und landet auf meinen Einkaufszettel. Es stimmt schon traurig, dass solche Kneipen im Moment Probleme haben. Ich mag Kneipen und Biergärten wo vom Professor bis zum Penner alles vertreten ist.
    Die Sätze sagen noch nicht allzuviel aus. Der Klappentext auf alle Fälle.

    Liebe Grüße,
    Gisela

  • Hm – ist mir total unbekannt – aber ich kenne mich eh nicht so gut in Hamburg aus – das einzige berühmt ist der Safariclub 😉
    Klingt aber nicht uninteressant.

    Viel Spass noch dabei.

    • lach nun musste ich doch tatsächlich nach dem Safari Club googlen. Dabei ist der ja auch auf dem Kiez genau wie die Kneipe. *peinlich* – man merkt, dass ich kaum aus meiner Wohnung komme. 😉

      LG Tanja

  • Hallo Tanja
    Das Buch finde ich sehr interessant da bin ich wirklich mal auf deine Meinung gespannt.Mal sehen ob es dann auf meine Liste landet.
    Liebe Grüße
    Manuela

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