[Rezension] Kann ich jetzt bitte mein Herz zurück haben? – Sophia Money Coutts [15/2020]

Verlag: Penguin
Autor: Sophia Money Coutts
Übersetzung: Ivana Marinovic
Veröffentlichung: 13.01.2020
Genre: Chick Lit
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 560
Preis ebook: 8,99
Herkunft: Rezensionsexemplar Bloggerportal
Reihe: nein
Link zum Buch : hier *WERBUNG*

Er ist adlig und der größte Charmeur von allen. Sie ist Klatschreporterin und kennt seine Masche. Niemals wird sie auf ihn hereinfallen …

Polly geht es prima, danke der Nachfrage! Klar, sie ist 30 und immer noch Single – aber ihre Mum und ihr bester Freund sind immer für sie da. Und im letzten Jahr hatte sie immerhin ZWEIMAL Sex (beide Male mit einem schwedischen Banker namens Fred). Also ernsthaft, Polly geht es gut! Auch wenn sie immer noch für das Klatschmagazin »Posh!« arbeitet und über die Lieblingshunderassen des britischen Adels schreibt. Da erhält sie den Auftrag, den attraktiven Jasper, Marquess von Milton, auf seinem Landsitz zu interviewen. Natürlich kennt Polly die Gerüchte über den notorischen Herzensbrecher. Auf gar keinen Fall wird sie seinem berühmt-berüchtigten Charme verfallen. Doch dann geht in Pollys Leben mit einem Mal alles drunter und drüber …

Als ich “Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?” das erste Mal in Händen hielt, schlug mein erwachsenes Mädchenherz Purzelbäume. So eine tolle Ausgabe, nicht nur mit Rosa Schnitt, nein auch hat jede Seite noch einen Rosa Rahmen.

Ich runzelte die Stirn während ich angestrengt versuchte, mich daran zu erinnern in welchem Zustand sich meine Bikinizone befand. (Seite 39/560)

Mit 560 Seiten ist es für ein Chick Lit Buch ziemlich dick, aber ich kann euch versichern, dass es nicht langweilig oder langatmig wurde mittendrin! Polly ist ein herrlicher Charakter. Was habe ich laut losgebrüllt beim Lesen – sie ist wunderbar selbstironisch und wirkt wie direkt aus dem Leben gegriffen. Sie ist keine Superwoman, sondern schlägt sich mit den Problemen von uns Otto-Normal-Lesern herum. Oft spricht sie schneller als sie denkt und diese Szenen haben mir einen wahnsinnigen Spaß bereitet.

Angesichts der Tatsache, dass ich eine alte Lycra Leggings trug, deren Schritt über die Jahre den Geruch einer muffigen toten Maus angenommen hatte, fand ich die Aktion beim Joga etwas unangenehm. (Seite 478/ 560)

Doch es geht nicht nur locker und heiter daher, mit Pollys kranker Mutter habe ich sehr mitgefiebert. Und auch ihre Freundinnen haben eigene kleine Schauplätze, die diese Story erst richtig komplett machen.

Das Ende ging mir etwas zu schnell – da hätte man der Wendung noch etwas mehr Raum geben können – so wirkt es sehr plump, als hätte der Verlag gesagt, dass die Autorin sich kurzfassen soll. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe.

Ich kann diese süße und lutsige Geschichte jedem ans Herz legen, der Chick Lit gegenüber nicht abgeneigt ist. Polly ist wirklich herrlich komisch! Würde gerne noch mehr von ihr lesen!

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bloggerportal und beim Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde dadurch nicht beinflusst!

Rechte: Cover / Info – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag

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