[Rezension] Arno Strobel – OFFLINE [60/2019]

Verlag: Fischer
Autor:  Arno Strobel
Übersetzung: /
Veröffentlichung: 25.09.2019
Genre: Psychothriller
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 368
Preis ebook: 12,99
Herkunft: Rezensionsexemplar Netgalley
Reihe: nein
Leseprobe : hier

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel

Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.

Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen …

Bei Arno Strobels neuestem Machwerk gibt es unterschiedliche Dinge die einen von dem Buch überzeugen können. Bei mir lief es in folgender Reihenfolge ab: Zuerst der Autor, das Cover, der Klappentext und dann dieser wahnsinnige Prolog.

Ich werde euch aber nicht damit spoilern, der Fischer Verlag hat eine sehr großzügige Leseprobe bereitgestellt, die ich euch oben bei den Buchdetails auch verlinkt habe – überzeugt euch selbst davon!

Eine Gruppe von 13 unterschiedlichen Menschen nimmt an einem „Digitalen Detox“ Abenteuer teil. Es geht darum, dass man 5 Tage lang mal „OFFLINE“ ist und nicht jederzeit verfügbar an sämtlichen Smartgeräten sitzt und sich berieseln lässt.

Die Gruppe wird von Reiseführern über einen langen Fußmarsch zu einem abgelegenen Hotel gebracht, welches noch nicht fertig gebaut ist. Einige Zimmer sind aber schon fertig und diese hat die Gruppe angemietet. Schon sehr bald nach ihrer Ankunft bricht ein gewaltiger Schneesturm los, der sie komplett von der Außenwelt abschneidet und an das Hotel fesselt.

Schon am 2ten Tag verschwindet der erste Teilnehmer spurlos. Und die ersten bissigen Kommentare, dass er sich wohl mit einem Ersatzhandy im Klo eingeschlossen hat verebben ganz schnell, als er übel zugerichtet aufgefunden wird. Blind, Taub, Stumm und vom Hals abwärts gelähmt.

Die Gruppe ist geschockt. Die drängende Frage die sich jedem stellt ist, ob der Täter einer von ihnen ist oder ob sich hier noch andere Personen aufhalten. Arno Strobel lässt den Leser wirklich spüren, wie jeder jeden verdächtigt und wie der Zusammenhalt langsam bröckelt und jeder Teilnehmer lieber für sich allein ist, als einem anderen neben sich zu vertrauen. Die Story lebt von diesen Zweifeln und die Angst der Teilnehmer wird zur Angst des Lesers. Die Kapitel sind kurz und enden meist mit einem Cliffhänger, so dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Das Ende dann kommt sehr überraschend. Ich habe bis zur Auflösung nicht damit gerechnet wie alles zusammenhängt. Und bleibe atemlos zurück, alles wird perfekt aufgeklärt und es bleiben keine Fragen mehr offen!

Ein perfider Psychothriller der von der Angst der Teilnehmer lebt und von den Verdächtigungen untereinander. Die Zweifel sind geradezu spürbar und ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen. Habe von der ersten bis zur letzten Seite wirklich extrem gut unterhalten gefühlt!

Ich bedanke mich bei Netgalley und beim Fischer Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares – welches meine Meinung natürlich nicht beinflusst hat!

Rechte: Cover / Info – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung beim Verlag


Weitere Meinungen:
Martinas Buchwelten: 4/5

5 thoughts on “[Rezension] Arno Strobel – OFFLINE [60/2019]

  1. Huhu Tanja

    Das freut mich, dass dich das Buch überzeugen konnte. Hab es mir heute gegönnt.

    Liebe Grüße,
    Gisela

    • Nordlicht Lari

      Huhu liebe Gisela,

      dann bin ich schon gespannt was Du dazu sagst und wünsche Dir viel Spaß wenn es dann soweit ist!

      LG Tanja

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