[Rezension] Andrew Holland – Im Namen der Tochter [51/2019] Howard Caspar Teil 4

Verlag: Selfpublisher
Autor:  Andrew Holland
Veröffentlichung: 25.07.2017
Genre: Thriller
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 238
Preis ebook: 2,99
Auf dem Sub seit: 16.04.2019 – 133 Tage
Reihe: Howard Caspar Teil 4


Es gibt zwei Mechanismen, die mit dem Überlebensinstinkt einhergehen:
Kampf oder Flucht.


Als Howard nackt und orientierungslos in einer Kiste erwacht, scheint sein Leben beendet. Doch er ist nicht bereit aufzugeben und wird sich seinem Erzfeind stellen. Es kommt zu einem tödlichen Duell, aus dem nur einer lebend herausgehen kann. Wird Howard den Kampf endlich gewinnen oder diesmal das Opfer sein?

Oha …. was bitte war DAS!? Ich sage euch gleich zu Anfang, dass ich mega enttäuscht bin von diesem Band. Ich mag es nicht wenn der Klappentext etwas verspricht, was der Inhalt nichtmal annähernd erfüllt!

Uns wird eine dramatische Story versprochen um Caspar der irgendwo gefangen wurde. Was wir bekommen waren rund 190 Seiten Erzählungen einer Mörderin über ihre Vergangenheit und warum sie wurde wie sie ist. 93% des Buches befassen sich NUR mit Alice. Alice in der Vergangenheit, Alice in der Gegenwart beim Psychologen …. Alice, Alice Alice. Howard wird einmal kurz am Anfang und dann auf den letzten 10 Seiten behandelt.

Mich haben die Episoden aus Alice Leben null interessiert und so kam es dass ich für die gut 200 Seiten DREI Wochen gebraucht habe. Ich habe mich durchgeschleppt weil ich das Gefühl hatte, dass sie wichtig sind für die weiteren Bände weil ja alles doch irgendwie auf einander aufbaut. Aber am Ende kann ich sagen, dass sie nicht wichtig sind und ich mir den Band hätte sparen können.

Ich WEISS aus den drei Bänden davor, dass Holland durchaus schreiben KANN. Die drei Vorgänger waren bombastisch! Dieser Band hier ist nur langweilig. Es gibt keine Storyline – nur Alice die erzählt wie brutal ihre Vergangenheit war. Ganz am Ende ist Caspar irgendwie frei und darf in einem total konstruierten Showdown gegen Alice kämpfen. *gähn*

Es tut mir leid ich kann diesen Band NICHT empfehlen. Wenn es der erste der Reihe wäre, dann hätte ich nie den zweiten gelesen – so aber weiss ich dass Holland es sehr wohl KANN und werde trotz dieser Pleite optimistisch zum 5ten Band greifen und hoffen, dass er wieder in Höchstform brilliert.


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