[Rezension] Komm lass uns spielen – Andrew Holland [49/2019]

Verlag: Selfpublisher
Autor:  Andrew Holland
Veröffentlichung: 20.03.2017
Genre: Thriller
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 242
Preis ebook: 2,99
Auf dem Sub seit: 16.04.2019 (125 Tage)
Reihe: Howard Casper Teil 3


Bist du bereit, dich selbst aufzugeben, damit andere überleben?
Dann lass uns spielen. Wir werden sehen, wie weit du gehst.


FBI-Agent Howard Caspar steht unter hohem Druck. Seine Ex-Partnerin ist mit ihrer kleinen Tochter Marcy spurlos verschwunden. Noch bevor die Ermittlungen aufgenommen werden können, findet Howard einen Briefumschlag mit einem Handy. Es beginnt ein Spiel um Leben und Tod, das perfider nicht inszeniert sein kann.

Der dritte und persönlichste Howard-Caspar-Fall


Zu diesem Buch habe ich gegriffen, weil mein aktuelles (Jugendbuch) mit total gelangweilt hat. Holland verspricht Spannung von der ersten Seite an – und so war es auch hier, ich wurde direkt mit dem ersten Satz abgeholt und in die Story reingesaugt.

In diesem Band geht es endlich um Howards „alten Freund“ den wir schon in den beiden Vorgängern kurz „kennenlernen“ durften. Meine Neugier war geweckt und ich wollte unbedingt mehr von ihm erfahren.

Am Anfang lernen wir Linda und die kleine Marcy kennen. Beide sind auf der Flucht und leben unter falschem Namen in einem Schutzhaus. Linda hat Marcy vor einigen Jahren aus den Klauen eines Kinderpornorings gerettet und kümmert sich seitdem liebevoll um sie wie um eine eigene Tochter.

Als Howard plötzlich eine Nachricht von seinem „alten Freund“ bekommt beginnt der Alptraum. Er wird aufgefordert mit ihm zu spielen. Die einzige Regel ist, dass Howard sich an die Regeln zu halten hat, sonst stirbt jemand aus seinem direkten Umfeld.

Howard zieht verbotenerweise bei der ersten Aufgabe sein Team hinzu. Der alte Freund bekommt das natürlich mit und als Strafe muss Howard ein Paket an eine unbekannte Adresse ausliefern. Dadrin befinden sich die Fingerkuppen und das Herz von Linda!

Es beginnt ein Spießrutenlauf, nicht nur mit der Suche nach der kleinen Marcy sondern selbst Howard und seine Freund Kathlyn geraten auch ins Visier.

Die Spannung in diesem Teil ist kaum auszuhalten. Holland peitscht den Leser durch die Seiten, hält das Tempo bis zum Ende aufrecht und überrascht mit einer total unerwarteten Wendung.

Am Ende klärt sich alles auf und es bleiben keine Fragen offen – so gehört ein Thriller, der für mich beste Holland bisher!

ps man KANN die Teile einzeln lesen aber ICH würde es der Reihe nach machen, weil Holland die Charaktere der Folgebände teilweise schon im aktuellen Band mit verwebt UND natürlich die Geschichte um Howard sich weiterentwickelt.

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