[Rezension]Wanderer – Sand der Zeit (1 von 2) – Amelie Murmann [47/2019]

Verlag: impress
Autor:  Amelie Murmann
Veröffentlichung: 03.07.2014
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 378
Preis ebook: 3,99
Auf dem Sub seit: 04.014.2018 (569 Tage)


**Eine grandios konstruierte Internatsgeschichte mit Zeitreiseaspekten**

Der Lebenstraum der sechzehnjährigen Emilia lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: »Palaestra Viatorum« – die renommierte Internatsschule, in der nur die Besten der Besten aufgenommen werden. Leider hapert es in Emilias sonst perfektem Zeugnis an der Kunstnote, auf die gerade diese Schule ganz besonderen Wert zu legen scheint. Doch dann trifft Emilia ausgerechnet in einer Kunstgalerie auf Max, den stellvertretenden Schulsprecher der Institution, und zwar nachdem er gerade durch ein modernes Gemälde gesprungen ist… Emilia traut ihren Augen nicht. Als sie dann noch Visionen ihrer eigenen Zukunft bekommt, scheint sich plötzlich nicht nur Max, sondern auch die Palaestra für sie zu interessieren – und lädt sie zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung ein.

Jo ma Butter bei die Fische, sehr viel habe ich von diesem Buch nicht erwartet, eigentlich nur Abwechlung von den ganzen Gewalt Themen mit denen ich mich umgeben habe. Die Abwechslung habe ich auf jeden Fall bekommen.

Irgendwann ziemlich am Anfang hatte ich das Problem, dass ich einen Absatz 4mal hintereinander hatte in einem Kapitel. Leidgeplagt von dem Rowohlt Buch davor war ich ich entsprechend gelaunt und habs gefrustet weggelegt. Dann kam mir aber die Idee, es auf dem anderen Reader zu versuchen. (Ja Bonzenkind ich habe mehrere *lach) und zagg da stimmte alles, also kommen Übertragungsfehler durchaus vor bei E-Readern)

Emilia ging mir am Anfang total auf die Nerven – sie war frech und hat jeden unfreundlich angekeift und gleich mit Schlägen gedroht. Sie war so gar nicht das Mädchen über das ich gerne lesen wollte, ihre Freundin Kit, die sie auf dem Internat kennengelernt hat bläst in das selbe Horn und ist sogar NOCH frecher. Ohje – da waren sie wieder die Momente, wo ich die Charaktere aus Jugendbüchern einfach nur nur nervig finde. Ich habe mit mir gerungen ob ichs abbrechen soll – habs am Ende nicht getan (ich hab gedacht, dass ich das nicht bringen kann (vor allem so schnell) wenn das Buch in der Sub Aktion ausgewählt wurde – und bin sehr froh, dass ich durchgehalten habe.

Auch wenn man das durch den Klappentext nicht vermuten oder erwarten mag, es entwickelt sich ganz langsam eine wirklich tolle Geschichte, die wirklich immer mehr Spannung und Fahrt aufnimmt.
Die Charaktere fangen mit dem Verlauf der Geschichte an zu gefallen und auch Emilie ist nicht mehr ganz so extrem, sie wächst mit ihrer Aufgabe und wird ruhiger.

Die Idee mit den Wanderern, die durch Bilder zu anderen orten reisen können ist nicht neu (ich meine ich habe schonmal so einen Film gesehen) aber Amelie Murmann verkauft das ganze gut und nach anfänglichen Längen ist man mitten drin und schlägt Seite um Seite um!

Ja ich hätts selbst nicht gedacht, aber ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen.

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