Gemeinsam Lesen #10

  Bei den Schlunzen ist heute wieder Gemeinsam Lesen Tag und ich bin natĂŒrlich wieder dabei 🙂     

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese mal wieder 2 BĂŒcher parallel und ich merke, dass das genau das richtige ist, werde das wohl immer so handhaben kĂŒnftig. Wechsel mehrmals tĂ€glich das Buch und komme in beiden gut zurecht.

Bei Boris Meyn bin ich auf Seite 111 von 272 und bei Samuel Bjork auf Seite 147 von 544

Meyn:
Eine blutige Mordserie im Hamburg der Kaiserzeit

Hamburg 1886: Im Hafen wĂ€chst ein riesiger Komplex heran, ein Jahrhundertwerk, die rote Stadt. Die Wirtschaft blĂŒht und fĂŒr ihre Bauprojekte ist den Hamburger Kaufleuten nichts zu teuer. Im Dovenhof gibt es sogar Fernsprecher, elektrisches Licht und den ersten Paternoster-Aufzug des Kontinents. Pech, dass bei der festlichen Eröffnung eine blutige Leiche in ihm ihre Runden dreht. Ein neues Opfer des unbekannten Messerstechers? Dass Commissarius Bischop in den Ruhestand gegangen ist, macht sich bei den Ermittlungen schmerzlich bemerkbar. Doch es gibt ja noch Filius Sören…

Bjork:
Ein SpaziergĂ€nger findet im norwegischen Wald ein totes MĂ€dchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehĂ€ngt wurde und ein Schild um den Hals trĂ€gt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia KrĂŒger zu versichern, deren SpĂŒrsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurĂŒckgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten MĂ€dchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher ĂŒbersehen wurde – und das darauf schließen lĂ€sst, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird … Meyn:
Eine blutige Mordserie im Hamburg der Kaiserzeit

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 

Meyn:
Martin war, wie angekĂŒndigt, ĂŒber Nacht in Bremen geblieben – zumindest lag die Nachricht fĂŒr ihn, die Sören spĂ€t in der Nacht auf die unterste Treppenstufe gelegt hatte, am folgenden Morgen noch an ihrem Platz.

Bjork:
Mia hielt fĂŒr Anette die TĂŒr auf und folgte ihr in die dunkle Rezeption.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? 

Die Reihe von Meyn hat mein Mann mir empfohlen, nicht weil er sie gelesen hĂ€tte, sondern weil er im TV einen Bericht ĂŒber den Autor und seinen neuesten Band gesehen hat. Habe mir gleich 7 der 8 BĂ€nde aus der Bibliothek geholt (wenn schon denn schon ;-)) Man merkt dass der Autor ein Bau Historiker ist, die AtmosphĂ€re und detailreiche Beschreibung der Bauten lassen einen tief ins jeweilige Zeitalter eintauchen. Buch liest sich nicht ganz so einfach (wenn man nur Thriller und JugenbĂŒcher gewohnt ist) aber es macht Spaß und gefĂ€llt.

Den Bjork habe ich zufĂ€llig in unserem Gebraucht Buch Laden entdeckt (wie ich meine alten BĂŒcher dort hin gespendet habe) er war eigentlich noch nicht geplant aber die Sonntags Aktion mit Gisela und Manuela hat dieses Buch erwĂ€hlt und ich liebe es! HĂ€tte nicht erwartet, dass es mir doch SO gut gefĂ€llt.

4. Was macht fĂŒr euch ein gutes Buch aus?

Das kommt auf das Genre an, ich erwarte von einem Historischen Buch, dass es gut recherchiert ist und die AthmösphÀre der damaligen Zeit transportiert. Dass die Unterhaltungen nicht zu modern sind und die Technik ins Zeitalter passt.

Wenn es ein Krimi / Thriller ist erwarte ich Ermittlungen und authentische Charaktere. Nichts ist schlimmer als wenn ein Buch nicht glaubwĂŒrdig ist. Das Ende sollte (sofern es keine Reihe ist) abgeschlossen sein und alle Fragen klĂ€ren.

Das nonplus ultra ist dann wenn die Charaktere sympathisch sind und man zb mit den Opfern MitgefĂŒhl entwickeln kann. Schön ist es natĂŒrlich auch wenn die Charatere eine Entwicklung durchmachen. Bestes Beispiel dafĂŒr ist immer noch „Die Sehnsucht der Albatrosse“ von Karin Seemayer.

Ich grĂŒĂŸe euch lieb
Eure Lari

5 comments on Gemeinsam Lesen #10

  1. Hallo Lari,

    deine BĂŒcher klingen beide interessant. Von „Engelskalt“ habe ich bereits gehört, aber auch das andere klingt wirklich gut und ich ĂŒberlege, es auf meine Wunschliste zu setzen.

    Bei den Kriterien fĂŒr ein gutes Buch gebe ich dir absolut Recht. Vor allem historische Romane mĂŒssen gut recherchiert sein, sonst sind sie schnell lĂ€cherlich und fĂŒr mich nicht lesbar. Auch den Aspekt mit den Charakteren sehe ich Ă€hnlich. Ich habe einmal ein Buch gelesen, da hatte der Hauptcharakter so viele diverse Probleme, die aber alle nur kurz angeschnitten wurden, dass ich gar nicht wirklich zu ihm gefunden habe. Es war einfach alles zu oberflĂ€chlich.

    Viele GrĂŒĂŸe und noch viel Spaß mit den BĂŒchern,
    Sandra

  2. Hey Lari 🙂

    Ich kenne deine BĂŒcher heute auch mal wieder nicht. Aber die Situation, gleich mehrere BĂŒcher aus der Bibo mitzunehmen dafĂŒr umso besser^^ gerade bei Mangas ist das bei mir immer ganz schlimm^^ Ich wĂŒnsche dir mit beiden BĂŒchern noch viel Freude beim lesen 😀

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Andrea

  3. Hey Tanja,

    vielen Dank fĂŒr deinen Besuch bei mir 🙂 Gestern hat unsere kleine abends nur geschrien, so dass ich erst jetzt vorbei schauen kann.

    Von deinen beiden BĂŒchern kenne ich bislang nur „Engelskalt“, aber auch nur vom Sehen.

    Deine Antwort auf die vierte Frage gefĂ€llt mir 🙂

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Charleen

  4. Hey 🙂
    Danke fĂŒr deinen Besuch bei mir! In letzter Zeit fehlt mir ein wenig die Zeit, bei euch anderen vorbeizuschauen, hoffentlich Ă€ndert sich das schnell wieder.
    Von deinen beiden BĂŒchern kenne ich keines, wĂŒnsche dir aber weiterhin viel Spaß beim Lesen!
    Da hast du definitiv recht, bei historischen Romanen sollte die Zeit und das Setting schon stimmig sein und auf mich als Leser abfĂ€rben. Da macht es gleich doppelt so viel Spaß sich in die damaligen VerhĂ€ltnisse hineinzudenken.
    Ich lese selten Thriller, aber oh mein Gott, wĂŒrde ich mich in den Arsch beißen, wenn ich die Auflösung nicht erfahren wĂŒrde. 😀
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Denise

  5. Hey Lari,

    Krimi und Thriller diese Woche. Ich wĂŒnsche dir auf jeden Fall viel Spaß weiterhin und freue mich, dass es dir so gut gefĂ€llt. Meines wĂ€ren die BĂŒcher nicht. Mordermittlungen konnten mich bisher noch nie ĂŒberzeugen. Ich kann gar nicht genau sagen, warum, aber irgendwie finde ich das meist langweilig, aber vielleicht springt ja irgendwann doch noch der Funke ĂŒber. Dass ich Thriller ĂŒberhaupt nicht mag, kann ich nun auch nicht behaupten, aber es sind eben die mit den Verschwörungstheorien oder den wissenschaftlichen Themen.

    LG, Moni

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