[Rezension] Kliesch/ Fitzek – Auris [34/2019]

Verlag: Droemer Knaur
Autoren:  Kliesch / Fitzek
Veröffentlichung: 02.05.2019
Genre: Thriller
Zeitalter: Gegenwart
Seiten: 352
Preis ebook: 9,99
Reihe: ja Teil 1

Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat er nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

ohjeee ich trau mich kaum meine Meinung zu schreiben – ist das Buch doch gerade in aller Munde und wird übelst gehyped. Eigentlich hatte ich ja mit Fitzek schon ein paar mal abgeschlossen, der Insasse dann, hat mich wieder auf die Pro Fitzek Seite gebracht. Entsprechend groß war die Neugier auf Auris. Wieviel Fitzek steckt wirklich drin, merkt man es usw.

Erstmal das was mir am übelsten aufgestoßen ist – WIRKLICH übel. Das Buch ist sehr klein (habe die Klappenbroschur) kaum größer als mein kindle, sehr große Schrift und nur 350 Seiten. Die Kapitel sind so ultra kurz, dass sehr viele nur 2 Seiten haben und echtsprechend viel weisse Fläche im Buch ist. Wenn ich die weissen Stellen addiere hat das Buch am Ende sicher nur 300 Seiten. (wenn ich es nicht aus der Bibliothek geholt, sondern bezahlt hätte wäre mir das noch sauerer aufgestoßen)

Der Inhalt liest sich schnell weg, ist leider auch genauso schnell aus dem Kopf wieder raus. Es gibt nix prägnantes was sich festsetzt – es rauscht so durch, unterhält gut in der Zeit aber ist nix für die Ewigkeit.

Die Story fing ganz gut an aber konnte mich am Ende nicht überzeugen, WIEDER hatte ich am Ende dieses Fitzek typische Syndrom, dass sich alles überschlägt und nochmal ändert, auch die kurzen Kapitel die meist zwanghaft mit einem Cliffhänger enden der dann verplätschert haben mich ziemlich gestört.

Das Ende kam wenig überraschend und ich muss sagen, dass die Geschichte mich mittendrin schon verloren hatte, weils mir am Ende eigentlich egal war wie es ausging. Ich habe die letzten Seiten kurz überflogen und war froh dass ichs dann zuschlagen konnte.

Sehr schade, ich hatte gehofft weniger Fitzek drin zu finden aber sein Einfluß ist deutlich spürbar. An manchen Ecken ZU deutlich. Wer kein Fan von Fitzek ist für den wird Auris nix sein. Wer Fitzek mag, der wird Auris auch mögen und Spaß an der Geschichte haben. Ich bleibe leider ohne Leseempfehlung zurück – mir haben Vor – und Nachwort noch am besten gefallen.

2 thoughts on “[Rezension] Kliesch/ Fitzek – Auris [34/2019]

  1. Hallo Tanja

    Mir hat der Thriller schon gefallen. Aber ein paar Kritiken hatte ich auch. Anfangs gefielen mir Thriller, bei denen zum Schluss fiel passiert. Nun scheint es aber schon zum Standard zu gehören. Ich verlinke mal deine Rezension bei meiner.

    Liebe Grüße,
    Gisela

  2. Katjaja

    Habe noch nie einen Fitzek gelesen…….

    Aber der Klappentext hat mich an meinen Exmann erinnert: der ist gelernter Tontechniker, und hat früher sehr viel mit Radiowerbung zu tun gehabt. Der konnte jeden – aber auch wirklich jeden – Synchronsprecher schon nach 2 Wörtern erkennen und mit Namen nennen.

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